Gefährdungen ermitteln

Illustration Schritt 2 Gefährdungsbeurteilung: Gefährdungen ermitteln

Was ermittle ich?

Eine Gefährdung für das Muskel-Skelett-System wird durch körperlich herausfordernde Tätigkeiten, Fehlbeanspruchung oder mechanische Einwirkungen ausgelöst. Beispiele dafür sind das Heben von Lasten, langandauerndes Arbeiten auf den Knien oder das Bedienen von Maschinen am Arbeitsplatz. Von einer Belastung spricht man, wenn Beschäftigte durch äußere Bedingungen und Anforderungen am Arbeitsplatz physisch beeinträchtigt werden. Hierbei spielen auch Defizite bei der Arbeitsplatzgestaltung, eine hohe Arbeitsbelastung oder unzureichende Qualifikation und Unterweisung eine Rolle.

Wie gehe ich vor?

Für die vorausschauende Ermittlung möglicher Gefährdungen und Belastungen ist es wichtig, in Schritt 1 für jeden festgelegten Arbeitsbereich beziehungsweise für jede Tätigkeit und Personengruppe, Gefährdungen und Belastungen zu erkennen und festzuhalten. Nutzen Sie dazu eine entsprechende Beurteilungshilfe Ihres gesetzlichen Unfallversicherungsträgers, der zuständigen staatlichen Arbeitsschutzbehörde oder die Ergebnisse Ihrer eigenen Gefährdungsermittlung.

Befragen Sie außerdem Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!