Arbeitsbereiche und Tätigkeiten festlegen

Illustration Schritt 1 Gefährdungsbeurteilung: Arbeitsbereiche und Tätigkeiten festlegen

Womit fange ich an?

Nutzen Sie die Arbeitshilfe (in Kürze verfügbar) als praktische Handlungshilfe. Abhängig vom Arbeitsplatz und den Arbeitsbedingungen können Beschäftigte verschiedenen Gesundheitsgefahren ausgesetzt sein. Daher ist es sinnvoll, bei der Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsbereichen, Tätigkeiten oder nach besonderen Personengruppen zu unterscheiden. Bei der tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilung ermitteln Sie die Gefährdungen, die bei der jeweiligen Tätigkeit auftreten. Für Arbeitsbereiche oder Tätigkeiten mit Gefährdungen, die von verwendeten Arbeitsmitteln oder Arbeitsstoffen ausgehen, reicht es in der Regel aus, eine Beurteilung für alle vergleichbaren Gefährdungen durchzuführen.

Personenbezogene Gefährdungsbeurteilung

Bei manchen Personengruppen wie zum Beispiel bei Jugendlichen oder schwangeren Frauen ist eine personenbezogene Gefährdungsbeurteilung gesetzlich vorgeschrieben. Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit wechselnden Tätigkeiten, für chronisch Kranke oder Beschäftigte mit Behinderungen bietet sich diese Form der Gefährdungsbeurteilung an.

Hinweis: Das Mutterschutzgesetz schreibt vor, dass alle Gefährdungen vorsorglich auch nach dem Risiko für schwangere Frauen oder stillende Mütter beurteilt werden müssen.